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FC Gossau tritt gegen den FC Winterthur an
Der FC Gossau hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Am kommenden Sonntag, 8. November, spielt er um 15 Uhr zu Hause gegen den FC Winterthur. Der FC Winterthur, der im Kampf um die Plätze an der Tabellenspitze voll dabei ist und natürlich im Fürstenland drei Punkte fest eingeplant hat. Gossau gehört nur die Aussenseiterrolle, aber in einem einzigen Spiel ist es durchaus möglich, dass sich auch der Nicht-Favorit für einmal durchsetzen kann.
Bewährte Kräfte
Die Winterthurer besitzen eine gute Mischung von erfahrenen und jungen Spielern und haben vor allem ganz zu Beginn der Saison ihre Qualitäten unter Beweis gestellt. Sven Lüscher, Goran Antic, Julian Bühler oder Matthias Schnorf sind bewährte Kräfte. Hinzu stiessen mit dem Routinier Rainer Bieli, dem grossen FCZ- Jungtalent Emeghara oder dem umsichtigen Abwehrmann Stefan Iten eine ganze Reihe von überdurchschnittlichen Challenge-League-Spielern.
Verunsicherte Gossauer
Gossau spielte gegen Vaduz sicherlich stärker als vor Wochenfrist gegen Biel. Der Mannschaft war aber durchwegs die Verunsicherung der letzten Wochen anzusehen. Schöne spielerische Kombinationen, wie man sie beispielsweise noch im August sah, hatten Seltenheitswert. Und immer schien es, als hätten die Vaduzer im Mittelfeld einen Spieler mehr auf dem Feld. Trotzdem wehrte sich das Team von Trainer Alex Kern anfangs gut, ging sogar in Führung, brach dann aber nach dem ersten Gegentreffer für eine gute Viertelstunde völlig ein und kassierte in dieser Spielphase vier Gegentore. Drei davon fielen gegen die athletisch starken und gross gewachsenen Gegenspieler aus dem Fürstenland per Kopf.
Schnelle Winterthurer
So kopfballstark werden die Winterthurer gesamthaft nicht sein, aber ein Rainer Bieli, zwar eher klein gewachsen, hat mit seiner Sprungstärke schon verschiedentlich gegen grössere Gegenspieler per Kopf reüssiert. Dafür sind die Winterthurer, allen voran Emeghara, schneller als die Vaduzer. Gossaus Aussenverteidiger Sandro Gugelmann wird seine jetzigen Kollegen über die Sprintstärke seines letztjährigen Teamkollegen sicherlich aufklären. Blerim Ibrahimi ist nach seiner vierten gelben Karte gesperrt, Mirco Graf ist weiterhin verletzt, dafür kann Claudio Holenstein möglicherweise wieder sein Comeback nach anderthalb Monaten Zwangspause wegen seines Muskelfaserrisses geben. PD
GOZ vom 4. November 2009 |