FC Gossau
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FC Gossau verstärkt seine Hintermannschaft
Nach den Wirren des Wettskandals bereitet sich der FC Gossau auf die Rückrunde vor. Die Verantwortlichen haben die Mannschaft gezielt verstärkt.
Kann der FC Gossau die Begeisterung bei seinen Fans wieder entfachen?
Bild: Archiv

Die 1. Mannschaft hat sich für den am 14. Februar beginnenden Abstiegskampf mit drei weiteren Spielern verstärkt. Es sind dies Fabio Raimondi, der von La Chaux-de-Fonds zum Tabellenletzten der Challenge League stösst, Michael Ludäscher von Luzern und Diego Lattmann, welcher zuletzt für den FC Chiasso gespielt hatte. Mit den drei ligaerfahrenen Spielern hoffen die sportlich Verantwortlichen der Hintermannschaft, die in der Vorrunde vermisste Stabilität geben zu können. Alexandre Monteiro (De Lima) wird aus sportlichen Gründen ab sofort im Nachwuchs eingesetzt werden.

Testspiele in Ägypten

Vom 23. bis 31. Januar weilt die Mannschaft im Trainingslager in Hurghada und tritt damit in die entscheidende Phase der Vorbereitung. Dass diese Möglichkeit überhaupt genützt werden kann, ist der Mannschaft zu verdanken, die 50 Prozent des Aufenthaltes aus der eigenen Tasche finanziert. Zwei Begegnungen stehen am Roten Meer auf dem Programm von Trainer Alex Kern. Gegen den Ägyptischen 1.-Ligisten El Gouna FC setzte es am vergangenen Montag eine 5:1-Niederlage ab. Am kommenden Donnerstag hat die Mannschaft gegen den 2.-Ligisten Grandclub die Chance, sich zu rehabilitieren.

Akteneinsicht erhalten

Dem FC Gossau wurde in dem von der Bundesanwaltschaft geführten Verfahren über die Spielmanipulationen des vergangenen Jahres in der Challenge League als Geschädigter auf Gesuch hin Parteistellung gemäss Art. 34 Bundesstrafprozessordnung eingeräumt. Somit bestand das Recht, in die für den Verein relevanten Akten Einsicht zu nehmen. Die Einsichtnahme und die anschliessende Bewertung des bis heute vorliegenden Ermittlungsstandes führten die Verantwortlichen zu folgenden Beschlüssen.

Suspensionen bleiben

Die Spieler Christian Leite und Marc Lütolf werden aufgrund der erhobenen und von ihnen bestrittenen Anschuldigungen per sofort vom Trainings- und Wettspielbetrieb bis zur Erledigung des gesamten Sachverhaltes suspendiert. Die bereits ausgefällte Suspendierung des Spielers Mario Bigoni bleibt bestehen. Bei allen drei Spielern gilt bis zur Klärung der Vorwürfe die Unschuldsvermutung. Im Weiteren konnten die Verantwortlichen zur Kenntnis nehmen, dass bis heute gegen keine weiteren Spieler des FC Gossau ermittelt wird. do/CK

GOZ vom 27. Januar 2010

 
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